Die Französische Bulldogge ist eine von der FCI anerkannte französische Hunderasse (FCI-Gruppe 9, Sektion 11, Standard Nr. 101).

GEWICHT : mindestens 8 kg und sollte 14 kg nicht überschreiten

GRÖẞE : 30 bis 35 cm

DURCHSCHNITTLICHE LEBENSERWARTUNG :  ca. 12 Jahre

WESEN :

Die Französische Bulldogge ist der ideale Familienhund und ein sehr Intelligenter Begleiter der mit sein freundliches Wesen überzeugt .

Sie liebt es mit Ihrer aufgeweckten Art Spazieren zu gehen und schenkt ihre ganze liebe der Familie ,ist sehr sanftmütig und geduldig zu Kinder .

Die Empfindlichkeit dieser Rasse zeigt sich auch sehr bei Älteren Menschen und macht sie zu ein ausgezeichneten Begleiter. Zugleich passt Sie sich sehr gut Ihrem Umfeld an.

Sie teilt gerne Freude und Leid mit Ihrer Familie und ist dabei immer sehr Anspruchslos.

Trotz alledem ist Sie sehr verspielt und sportlich aber nie aufdringlich .

Durch Ihr sehr anhängliches Wesen sucht sie immer den Kontakt zum Menschen und liebt es eher im Bett zu schlafen als im Körbchen .

Die Französische Bulldogge ist muskulös, beweglich und drahtig. Fledermausohren, eine kurze Rute, kurzer Fang und ein breiter, eckiger Kopf kennzeichnen die Rasse aus, Sie ist durch das kurze Fell eher empfindlich gegen extreme Temperaturen .

PFLEGE :

Die Französische Bulldogge ist ein robuster pflegeleichter Hund.

Ab und zu sollte das Fell mit einer Spezialbürste gekämmt werden beim Fellwechsel einmal mehr als sonst.

Regelmäßige Reinigung empfiehlt sich hingegen bei den Ohren und den Gesichtsfalten .

Auch die Nase sollte man mit einer Fettcreme einmal die Woche pflegen .

Bei den Augen sollte man sehr drauf achten das keine Rötungen oder Fremdkörper drin sind da sie doch sehr ungeschützt sind .

GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN BULLDOGGE : 

So genau weiß es wohl keiner aber vermutlich stammt die Französische Bulldogge vom leichten Typ der englischen Bulldogge ab .

Bei der Zucht entstand so der Toy-Bulldog, der auch im Ausland Anhänger fand, besonders in Belgien und Frankreich.In Frankreich nutzten Jäger diesen Typ auch als Jagdhund, indem sie ihn mit Terriern kreuzten. Diese wurden auch als Meutehunde geführt, wogen etwa 20 Pfund und waren meist gestromt.

In es nahmen sich die Weber und Spitzenklöppler der Zucht der kleinen Bulldoggen an, die 1836 erstmals auf einer Hundeausstellung vorgestellt wurden. Als kurz vor der Jahrhundertwende in der Normandie große Spitzenfabriken entstanden, wanderten englische Spitzenklöppler, vor allem aus Nottinten , nach Frankreich aus und ließen sich in der Gegend von Calias nieder. Sie brachten die kleinen Bulldoggen mit, die um die zehn Kilogramm wogen, und setzten deren ungeregelte Zucht in der neuen Heimat fort – teils aus Liebhaberei, teils zur Aufstockung ihres Einkommens. Welche Rassen zum heutigen Aussehen beitrugen, lässt sich kaum mehr nachvollziehen. Hauk ebenso wie E.Trekle (Die französische Bulldogge 1937) erwähnt Einkreuzungen von Terriern und Möpse. Die kurze gedrehte Ruhte sowie die vorstehende Augen stammen vermutlich vom Mops. Es steht fest, dass Stehohren erst in Frankreich zum Rassemerkmal gezüchtet wurden.

Etwa um 1900 kam die Hunderasse nach England zurück, stieß aber dort zuerst wegen der aufrechtstehenden Ohren auf den Spott der Bevölkerung. Diese Hunde wurden mangels eines separaten Standards auf Ausstellungen wie die Englische Bulldogge gerichtet.

Der erste Verein für die Zucht dieses damals noch „Terrier-Boules“ genannten Hundes wurde 1880 gegründet, 1885 das erste Zuchtbuch eröffnet und 1888 der erste Standard festgelegt. Die Ohrenform war noch nicht ganz einheitlich. Als Stammvater des heutigen Typs gilt der Rüde „Loupi“. Er wurde etwa 15 Jahre alt und erscheint in fast allen Stammbäumen. Lange Zeit war die Rasse eine Rasse der Unterschicht. Das änderte sich erst, als der englische König Eduard VII einen weißen Hund mit „Fledermaußohren“, Knickrute und etwas krummen Vorderläufen kaufte.

1888 fand die französische Bulldogge auch ihren Weg in die USA und wurde dort schnell beliebt. 1896 wurde in New York der erste Club gegründet. Gerade Hunde mit Fledermausohren wurden in der ersten Zeit sehr hoch gehandelt; nach der Jahrhundertwende wurden für solche Exemplare bis zu 5000 US-Doller bezahlt. Bald darauf flachte der Boom allerdings wieder ab.

Der heutige Standard datiert von 1931/32; 1948 und 1986 wurde er überarbeitet. 1987 erfolgte die Anerkennung durch die FCI. 1994 wurde der Standard durch das Comité du Club du Bouledogue Français unter Mitarbeit von R. Triquet neu angepasst

Quelle: (geänderte Fassung) Wikipedia